
Verbraucherzentrale Bundesverband
Die Riester Rente hat es nicht leicht. Denn schon wieder hagelt es Kritik. Zum einen von der Verbraucherzentrale Bundesverband und zum anderen von einem Gutachten der Universität Bamberg.
Denn in der Analyse “Alles Riester!? Die Umsetzung der Förderidee in der Praxis” schnitt die Altersvorsorge nicht positiv ab. Demnach bieten nur die Hälfte der Anbieter wirklich für den Kunden nützliche Informationen an und rund 40 Prozent der Angebote verweisen die Kosten nicht wie vorgeschrieben in Euro aus. Des Weiteren enthält ein Drittel der Angebote keine Aussagen, welche Kosten auf den Versicherten zu kommen, wenn dieser seinen Vertrag wechselt.
Zu teuer, zu wenig Transparenz und kein Wettbewerb, dass sind die Kritikpunkte von Andreas Oehler, Autor der Studie. VZBV-Referentin für Altersvorsorge, Dorothea Mohn, ist dafür, dass es Preisschilder für die Riester-Rentenprodukte geben müsse. Außerdem sollte es die Bundesregierung einen Kostendeckel für die Angebote erschaffen. Laut Mohn wird es Zeit, dass die Effektivität und Effizienz der Altersvorsorge auf den Prüfstand gestellt werden müsse.
Auch die Verbraucherzentrale fordert unter anderem Non-Profit-Produkte, Marktwächter und Preisschilder. Denn nach Meinung von Gerd Billen, Vorstand der Verbraucherzentrale Bundesverband, werden zu hohe Gbeühren verlangt und die Zulagen gelangen nicht dahin wo sie hingehören – zu den Verbrauchern.


Di, Dez 29, 2009
Versicherungen