Kündigung der Kapital-Lebensversicherung bringt Nachteile

Di, Sep 8, 2009

Versicherungen

Die Kapital-Lebensversicherung gilt als eine sichere Renditemöglichkeit, aber sie bringt auch Nachteile. Einer davon ist die Unflexibilität. Das liegt vor allem an der langen Laufzeit, die einen Sparer an die Kapital-Lebensversicherung  bindet. Denn nur eine nachhaltige Dauer bringt eine positive Rendite und Steuervorteile, die man allerdings erst nach 12 Jahren sparen und dem Erreichen des Alters von 60 Jahren erhalten kann. Diese neue Steuerregelung ist im Jahr 2005 in Kraft getreten und macht somit die Kapital-Lebensversicherung als Geldanlage unattraktiver. Doch häufig sind auch die für viele Versicherer auf Dauer hohen Beiträge ein Grund zum vorzeitigen kündigen. Jeder zweite Bundesbürger, der eine Kapital-Lebensversicherung abgeschlossen hat, kündigt diese vorzeitig, so berichtet das Versicherungsvergleich-Portal, Finance-Store.  

Jedoch kann genau diese vorzeitige Kündigung Verluste verursachen. Kündigen Sparer beispielsweise die Versicherung bereits nach ein beziehungsweise zwei Jahren, erhalten diese nichts von seiner Kapital-Lebensversicherung. Denn die eingezahlten Beiträge werden unter anderem für die Provision und die Gebühren von der Gesellschaft verwendet. Auch Abschlussgebühren, die beträchtlich hoch ausfallen, müssen zusätzlich einberechnet werden.

Eine weitere Möglichkeit ist der Verkauf der Kapital-Lebensversicherung an eine Gesellschaft oder an Privatpersonen. In den meisten Fällen ist ein Privatverkauf rentabler für den Versicherer. Eine dritte Variante ist die Beleihung der Kapital-Lebensversicherung, die aber oft mit hohen Zinsen verbunden ist.

Allerdings haben Versicherer auch die Möglichkeit, die Beiträge für die Assekuranz zu reduzieren, auch wenn dies eine niedrigere Rendite bedeutet, vermindert es aber die monatlichen Belastungen und eine unattraktive Kündigung muss zunächst nicht in Betracht gezogen werden.

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