Die geplante einkommensunabhängige Prämie oder vielmehr Kopfpauschale, ein Wort dass niemand so recht in den Mund nehmen möchte, wird kommen, aber auch die Kritik. So bereits der DGB angekündigt bis zum Herbst diesen Jahres eine eigene Reformkommission zusammen zustellen, die dann an einem Gegenkonzept der derzeitigen Bundesregierung arbeiten soll. Was genau geplant ist, steht ebenso fest – eine Bürgerversicherung. Neben Gewerkschaftern gehören der Kommission Sozialverbände, Wissenschaftler sowie andere gesellschaftliche Organisationen an. Ziel der DGB ist es die solidarische Finanzierung der Krankenversicherung zu stärken und sie vor allem zu behalten. Nach Meinung des DGB Vorstandsmitgliedes Annelie Buntenbach sei die Kopfpauschale ungerecht, unsozial und unfinanzierbar. Laut Buntenbach siehe man bereits jetzt mit den acht Krankenkassen, die Zusatzbeiträge ihren Mitgliedern abverlange, dass es ein Einstieg in ein unsolidarischen Systemwechsel darstelle.
Mit dieser Meinung steht die DGB nicht alleine, denn auch der IG Metall Vorstand Hans Jürgen Urban äußerste sich kritisch gegenüber der bevorstehenden Kopfpauschale. Auch er machte bereits Vorschläge. So sollten die deutschen Bürger in die Versicherungspflicht einbezogen werden und die Versicherungsgrenze abgeschafft werden, um damit eine größere Solidaritätgemeinschaft zu erreichen


Fr, Mrz 12, 2010
Krankenversicherung