Das Interesse für das Vorsorgen im Alter steigt

Fr, Jan 8, 2010

Versicherungen

Seit dem zweiten Quartal 2008 scheint sich eine Trendwende in Sachen Altersvorsorge zu entwickeln. Denn das Interesse an einer privaten Rentenversicherung bei Anlegern steigt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Union Investment, die im vierten Quartal 2009 eine Analyse zum Thema Anlageverhalten bei der Altersvorsorge startete.

So möchten sich derzeit 72 % der Anleger mit einer privaten Altersvorsorge beschäftigen. Noch 2008 klag der Anteil bei 77 % und rutschte bis zum dritten Quartal 2009 auf 68 % drastisch ab.

Besonders Menschen zwischen 20 und 29 Jahren sehen eine Notwendigkeit in der Altersvorsorge. Hier stieg die Anzahl von 71 % im Vorquartal auf 79%. Jedoch liegen gerade bei dieser Altersgruppe Welten zwischen Wissen und Handeln. Das sieht auch Hans Joachim Reinke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Union Investment. Allerdings gibt er nicht dem Konsumenten die Schuld, vielmehr die Banken und auch den Schulen, die mehr zum Thema Altersvorsorge vermitteln müssten.

Auch die Riester-Rente hat ihren Durchbruch, trotz, dass sie seit acht Jahren auf dem Markt vorhanden ist, nicht geschafft. Denn immer noch haben 60% der Umfragteilnehmer keinen Riester-Renten-Vertrag abgeschlossen. Allerdings finden gerade Investmentfonds immer größere Akzeptanz. Hier könnten sich 48% der 500 Befragten vorstellen, Fonds als Altersvorsorge zu nutzen.

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