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		<title>Wechselflut bei gesetzlichen Krankenkassen</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 11:54:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die deutsche Presseagentur &#8211; welche sich auf Informationen aus Branchenkreisen stützt &#8211; teilte mit, dass im ersten Halbjahr diesen Jahres ein deutliche Abwanderung bei den 16 betroffenen gesetzlichen Krankenkassen gab. So verlor die DAK bis Juli rund 240.000 Mitglieder. Laut DAK hingegen war ein Wechsel nicht der Grund für den Mitgliederverlust, sondern unter anderem Todesfälle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Presseagentur &#8211; welche sich auf Informationen aus Branchenkreisen stützt &#8211; teilte mit, dass im ersten Halbjahr diesen Jahres ein deutliche Abwanderung bei den 16 betroffenen gesetzlichen Krankenkassen gab. So verlor die DAK bis Juli rund 240.000 Mitglieder. Laut DAK hingegen war ein Wechsel nicht der Grund für den Mitgliederverlust, sondern unter anderem Todesfälle und der Wechsel in die Familienversicherung. Die KHH Allianz hingegen widerspricht nicht, dass sie 147.000 Mitglieder verloren hat. So sagte eine Sprecherin, dass vor allem Hartz IV Empfänger gewechselt haben und Grund sieht die Versicherung vor allem in den Zusatzbeiträgen.</p>
<p>Und gerade darin profitieren andere Kassen, die keine Zusatzbeiträge veranschlagen sowie die Barmer GEK, welche ein Plus von 69.000 Mitglieder verzeichnete. Bei der technischen Krankenkasse sind es sogar 238.000 mehr Versicherte.</p>
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		<title>Erste gesetzliche Krankenkasse vor dem Aus</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 17:09:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach Medienberichten und der Bestätigung des Bundesgesundheitsministeriums steht die gesetzliche Krankenkasse City BKK vor dem aus und ist somit die erste GKV seit der Einführung des Gesundheitsfonds in Deutschland, die in eine Insolvenz steuert. Nun muss die Behörde über das weitere Vorgehen entscheiden, jedoch sieht es nach bisherigen Kenntnissen so aus, dass die Krankenkasse bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Medienberichten und der Bestätigung des Bundesgesundheitsministeriums steht die gesetzliche Krankenkasse City BKK vor dem aus und ist somit die erste <strong>GKV</strong> seit der Einführung des Gesundheitsfonds in Deutschland, die in eine Insolvenz steuert. Nun muss die Behörde über das weitere Vorgehen entscheiden, jedoch sieht es nach bisherigen Kenntnissen so aus, dass die Krankenkasse bis zum 01. September 2010 schließen wird. Bis zu 50 Millionen Euro soll die City BKK im letzten Jahr Schulden angehäuft haben.</p>
<p>Ursache dafür könnte sein, dass unter den durchschnittlich 200.000 Versicherten der <strong>gesetzlichen Krankenkasse </strong>sehr viele ältere und kranke Menschen sind, die gleichzeitig hohe Behandlungskosten mitbringen und durch die hohen Kosten findet sich daher auch keine andere Krankenkasse zur Fusion. Dabei hatte die City BKK, die durch mehrere Zusammenschlüsse entstanden war, noch in einer Pressemitteilung verkündet, dass sie sich auf Wachstumskurs befinde und 1500 neue Mitglieder verzeichnet.</p>
<p>Aber nicht nur bei der City BKK ist die Lage derzeit angespannt, dass zeigen auch die Zahlen. So waren es 1994 1152 <strong>gesetzliche Krankenkassen</strong>, 2010 sind es lediglich 169.</p>
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		<title>Studie: Gesetzlich Versicherte oft nicht bereit in die PKV zu wechseln</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 15:17:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Laut einer Forsa Umfrage, für die rund 1000 Bürger zwischen 18 und 65 Jahren in Deutschland befragt wurden, sind die meisten Umfrageteilnehmer, die gesetzlich versichert sind, nicht bereit in die PKV zu wechseln, selbst dann nicht, wenn sie es könnten. Insgesamt 51 Prozent waren dieser Ansicht. Jedoch sind 48 Prozent der befragten Frauen bereit eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer Forsa Umfrage, für die rund 1000 Bürger zwischen 18 und 65 Jahren in Deutschland befragt wurden, sind die meisten Umfrageteilnehmer, die gesetzlich versichert sind, nicht bereit in die PKV zu wechseln, selbst dann nicht, wenn sie es könnten. Insgesamt 51 Prozent waren dieser Ansicht. Jedoch sind 48 Prozent der befragten Frauen bereit eine private Zusatzversicherung abzuschließen. Bei Männern lag der Anteil lediglich bei 41 Prozent.</p>
<p>Dabei könnten viele gesetzlich Versicherte durch das am 01. Januar 2010 in Kraft getretene Bürgerentlastungsgesetz mit einem Wechsel in die PKV Steuern sparen. Rund jeder zweite Befragte kennt auch dieses Gesetz, jedoch kommt für die Mehrheit ein Wechsel nicht in Frage. Jedoch sind es gerade die Umfrageteilnehmer zwischen 18 und 25 Jahren, die noch nichts von dem Bürgerentlastungsgesetz gehört haben. Hier liegt der Anteil bei 70 %.</p>
<p>Zudem wurde in der Umfrage nachgeforscht, ob die Befragten von steigenden Kosten bei ihrer Gesundheit im vergleich zum Vorjahr ausgehen. Insgesamt 45 Prozent teilen diese Ansicht nicht und sogar 9 Prozent sind der Meinung, dass die Ausgaben sogar sinken werden.</p>
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		<title>PKV möchte Qualität verbessern und Kosten senken</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 18:44:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Laut einem Bericht des Online Nachrichten Magazins Focus möchten nun auch die privaten Krankenkassen Qualität verbessern und Kosten senken. So erwägt die PKV wie bereits die gesetzliche Krankenversicherung einen direkten Kontakt mit Pharmakonzernen und Ärzten aufzunehmen. Der Vorsitzende des Verbandes der PKV, Rheinhold Schulte, sagte gegenüber dem Focus, dass die private Krankenversicherung nun ein Mandat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einem Bericht des Online Nachrichten Magazins Focus möchten nun auch die privaten Krankenkassen Qualität verbessern und Kosten senken. So erwägt die PKV wie bereits die gesetzliche Krankenversicherung einen direkten Kontakt mit Pharmakonzernen und Ärzten aufzunehmen. Der Vorsitzende des Verbandes der PKV, Rheinhold Schulte, sagte gegenüber dem Focus, dass die private Krankenversicherung nun ein Mandat vom Gesetzgeber benötige, um in Verhandlungen mit der Pharmaindustrie und dem Ärzteverbandes treten könnte. Denn das würde sich positiv auf Qualität und eine Kostenminderung auswirken.</p>
<p>Aber nicht nur das soll sich zukünftig bei den privaten Krankenkassen ändern, sondern auch die Beratung bei der Medizinersuche für Kunden soll in Zukunft intensiver gestaltet werden. Das beinhaltet auch die freie Arztauswahl. Jedoch sieht Schulte ebenso das Problem steigender Kosten innerhalb der PKV, dass wohl auch unter anderem daran liege, dass Mediziner das augleichen was sie bei der GKV nicht mehr einnehmen können. Dies wäre hinnehmbar, jedoch ohne Gesetzgeber nicht in den Griff zu bekommen.</p>
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		<title>Zusatzbeiträge bei der GKV werden kommen</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 12:49:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bereits im Dezember konnte man aufgrund des Milliardendefizits davon ausgehen, dass Zusatzbeiträge für gesetzliche Krankenversicherte kommen werden. Manche Krankenkassen versuchten das mit Fusionen auszugleichen, doch nun kommen die Zusatzbeiträge. Die deutsche BKK und die DAK haben es schon angekündigt. Davon sind insgesamt 5,25 Millionen Versicherte betroffen. Jedoch sollen es nicht die einzigen Krankenkassen bleiben, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im Dezember konnte man aufgrund des Milliardendefizits davon ausgehen, dass Zusatzbeiträge für gesetzliche Krankenversicherte kommen werden. Manche Krankenkassen versuchten das mit Fusionen auszugleichen, doch nun kommen die Zusatzbeiträge. Die deutsche BKK und die DAK haben es schon angekündigt. Davon sind insgesamt 5,25 Millionen Versicherte betroffen. Jedoch sollen es nicht die einzigen Krankenkassen bleiben, die Zusatzbeiträge erheben werden. Experten rechnen damit, dass 12 weitere Kassen folgen werden. Das bedeutet, dass rund 50 Millionen Versicherte mehr für die Krankenversicherung zahlen müssen und das noch im ersten Halbjahr 2010.</p>
<p>So dürfen Krankenkassen, die nicht mit dem Zuschuss des Gesundheitsfonds auskommen, bis zu acht Euro Zusatz von jedem Versicherten verlangen. Gemessen wird das unabhängig vom Einkommen. Jedoch bleiben Arbeitgeber davon verschont, denn den Zusatzbeitrag muss der Arbeitnehmer allein tragen. Versicherte müssen den Zusatzbetrag aber nicht einfach hinnehmen, da Krankenkassen den Beitrag einen Monat vorab ankündigen müssen und in dieser Zeit besteht das Recht der außerordentlichen Kündigung. Ausnahme bilden hier Versicherte, die sich für einen Wahltarif entschieden haben. Tarife mit Selbstbehalt oder Kostenerstattung sind gleichzeitig mit drei Jahren an die Krankenkasse gebunden.</p>
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		<title>Zusatzbeiträge 2010 kommen nun doch</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 19:06:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nun scheint es sicher zu sein, dass im nächsten Jahr auf die Millionen von gesetzlich Versicherten Zusatzbeiträge anfallen werden. Denn nach Expertenprognosen ist das finanzielle Loch der Krankenkasse nicht mehr einfach so zu stopfen. Insgesamt vier Milliarden Euro sollen den Krankenkassen fehlen. Die Differenz wird deutlich, wenn die einzelnen Komponenten zusammengezählt werden. So erhalten die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun scheint es sicher zu sein, dass im nächsten Jahr auf die Millionen von gesetzlich Versicherten Zusatzbeiträge anfallen werden. Denn nach Expertenprognosen ist das finanzielle Loch der Krankenkasse nicht mehr einfach so zu stopfen. Insgesamt vier Milliarden Euro sollen den Krankenkassen fehlen.</p>
<p>Die Differenz wird deutlich, wenn die einzelnen Komponenten zusammengezählt werden. So erhalten die Krankenkassen 171,1 Milliarden Euro aus dem Gesundheitsfonds, eigentlich eine hohe Summe.  Doch stellt man die geschätzten Ausgaben für  2010 in Höhe von 174,3 Milliarden Euro und die 0,8 Milliarden Euro Liquiditätsreserve gegenüber, entsteht ein nicht unbeträchtliches Minus, dass Krankenversicherung nicht ohne Zusatzbeiträge ausgleichen können. Allerdings gibt es auch Krankenkassen, die Reserven gebildet haben. Dazu gehören unter anderem die Barmer und die AOK Hamburg/Rheinland. Hier wird es keine Zusatzbeiträge Anfang nächsten Jahres geben.</p>
<p>Allerdings fiel die neue Prognose nicht so scharf wie noch im Oktober aus, die ein Defizit von 7,5 Milliarden Euro vorausschätzte. Nun möchte Gesundheitsminister  Phillip Rösler die Ausgaben der Krankenkassen noch einmal überprüfen. Nach Ansicht des Ministers müssen diese effektiv und bedacht eingesetzt werden.</p>
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		<title>Die Versicherungspflicht bei Krankenkassen</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 08:12:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit der Gesundheitsreform im Jahr 2007 gilt die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse und seit 2009 greift diese auch für die PKV. Wer sich nicht versichert, muss unter Umständen auch mit Strafprämien rechnen. Aber es gibt für bestimmte Berufsgruppen und wenn die Einkommensgrenze überschritten wird die Möglichkeit sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht zu befreien. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Gesundheitsreform im Jahr 2007 gilt die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse und seit 2009 greift diese auch für die PKV. Wer sich nicht versichert, muss unter Umständen auch mit Strafprämien rechnen. Aber es gibt für bestimmte Berufsgruppen und wenn die Einkommensgrenze überschritten wird die Möglichkeit sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht zu befreien. Wer also mit seinem Verdienst dreimal hintereinander folgend die Beitragsbemessungsgrenze überschreitet, darf sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen und in die PKV wechseln. Allerdings muss das in den ersten drei Monaten nach der Befreiung erfolgen. Die Bemessungsgrenze wird jährlich angepasst und liegt 2009 bei 48.600 Euro jährlich. Derzeit diskutiert die neue Bundesregierung auch darüber, ob man wieder zur alten Regelung zurückgreift, mit der es dann möglich ist bereits nach einmaligem Überschreiten des Einkommens in die PKV wechseln zu können.</p>
<p>Berufsgruppen wie Selbständige, Freiberufler und Künstler unterliegen jedoch grundsätzlich nicht der Versicherungspflicht. Aber sie müssen ebenso krankenversichert sein.  Allerdings bleibt ihnen offen wo sie sich versichern. Diejenigen, die bereits in den letzten fünf Jahren mindestens 24 Monate in der gesetzlichen Krankenkasse Mitglied waren, können auch weiterhin freiwilliger Versicherte bleiben. Vorteil gegenüber der PKV liegt darin, dass die gesetzlichen Krankenkassen keinen Gesundheitscheck anfordern und der Beitragssatz einheitlich ist. Derzeit liegt dieser bei 14,9 Prozent und wurde somit um 0,6 Prozent gesenkt. Wer sich für die GKV entscheidet, kann auch die Zusatzversicherungen der PKV wählen.</p>
<p>Doch auch wenn es die Versicherungspflicht in Deutschland bereits seit 2007 gibt, so sind bis heute noch zahlreiche Bundesbürger nicht versichert.</p>
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		<title>Medikamentenausgaben 2008 gestiegen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 06:39:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Insgesamt 29,2 Milliarden Euro wurden im Jahr 2008 für Medikamente ausgegeben. Damit sind Arzneimittel die größten Ausgaben der GKV. So ist eine Steigerung von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Insbesondere Antidiabetika und Immunmittel ließen die Ausgaben in die Höhe treiben. So wurden rund fünf Milliarden Euro mehr als für eine medizinische Behandlung ausgegeben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt 29,2 Milliarden Euro wurden im Jahr 2008 für Medikamente ausgegeben. Damit sind Arzneimittel die größten Ausgaben der GKV. So ist eine Steigerung von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Insbesondere Antidiabetika und Immunmittel ließen die Ausgaben in die Höhe treiben. So wurden rund fünf Milliarden Euro mehr als für eine medizinische Behandlung ausgegeben. Das macht 18,2 % der jährlichen Kosten der gesetzlichen Krankenkasse aus. Noch 2007 war der Grund für die rasante Ausgabensteigerung die erhöhte Mehrwertsteuer.</p>
<p>Nach Angaben des Arzneiverordnungs-Report 2009 konnten bei der Medikamentenversorgung bis zu 3,4 Milliarden Euro gespart werden, wenn man unter anderem auf preisgünstigere Mittel zurückgreifen würde.</p>
<p>Daher fordert der Herausgeber des Reports, Ulrich Schwabe, dass die Preise für Medikamente in Deutschland mit dem internationalen Markt verglichen werden soll. Laut Schwabe besitzt Deutschland den größten Arzneimittelmarkt, trotz dessen müssen Patienten mehr zahlen als in den Nachbarländern. Dies wies der Vorsitzende des AOK Bundesverbandes jedoch ab. Leonard Hansen, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, hingegen, schlug vor die Medikamentenauswahl einfach für den Patienten zu begrenzen.</p>
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		<title>Der Basistarif floppt bei Versicherten</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 10:46:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit dem 01.01.2009 wird der Basistarif von privaten Krankenkassen angeboten. Zusammen mit dem Gesundheitsfonds wurde er von der Bundesregierung ins Leben gerufen. Damit soll es allen Bürgern möglich sein, sich privat zu versichern zu können. Besonders Versicherte, die noch keinen Verisicherungsschutz haben, soll der Tarif eine Grundlage schaffen. Doch der Basistarif kommt einfach nicht bei den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 01.01.2009 wird der Basistarif von privaten Krankenkassen angeboten. Zusammen mit dem Gesundheitsfonds wurde er von der Bundesregierung ins Leben gerufen. Damit soll es allen Bürgern möglich sein, sich privat zu versichern zu können. Besonders Versicherte, die noch keinen Verisicherungsschutz haben, soll der Tarif eine Grundlage schaffen. Doch der Basistarif kommt einfach nicht bei den Bürgern an. Nur 1475 Menschen haben bei der Debeka einen Basistarif abgeschlossen, bei der Allianz sind es gerade mal 1106 und 725 bei der DKV. Insgesamt sind es laut Verband der privaten Krankenversicherung nur rund 9800 Personen, die den neuen Tarif in Anspruch genommen haben. Das ist allerdings weniger als das sich die Politik gewünscht hat und mehr als das die PKV haben wollte. Denn sie klagte bereits vor dem Bundesgerichtshof und verlor.</p>
<p>Die privaten Krankenkassen  erwarteten auch nächstes Jahr keine großen Bewegungen mehr im Basistarif. Das wundert Verbraucherschützer überhaupt nicht. Denn nach Meinung von Dörte Elß, Gesundheitsexpertin bei der Verbraucherzentrale in Berlin, würde ohne Not niemand in den Basistarif einsteigen. Denn bei 570 Euro Versicherungskosten im Monat, entspricht dies dem Höchstsatz der GKV. Außerdem seien die Leistungen die gleichen wie in einer gesetzlichen Krankenkasse, dafür muss man dann nicht in die PKV wechseln.</p>
<p>Doch gerade im Bundesgesundheitsministerium möchte man nicht von einem Flop beim Basistarif reden.</p>
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		<title>Kassenverband ist von Zusatzbeiträgen überzeugt</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 19:11:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Laut des deutschen Kassenverbandes drohen den Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse im kommenden Jahr Zusatzbeiträge. So spricht Doris Pfeiffer von einer ganzen Zusatzbeitragswelle. Nach Meinung des Kassenverbandes können im Höchstfall bis zu 36,75 Euro monatlich pro Versicherten anfallen. Bereits Ende Juni wurden diese Äußerungen veröffentlicht. Jedoch zeigte die Bilanz der GKV ein ganz anderes Bild. Denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut des deutschen Kassenverbandes drohen den Mitglieder der <strong>gesetzlichen Krankenkasse</strong> im kommenden Jahr Zusatzbeiträge. So spricht Doris Pfeiffer von einer ganzen Zusatzbeitragswelle. Nach Meinung des Kassenverbandes können im Höchstfall bis zu 36,75 Euro monatlich pro Versicherten anfallen. Bereits Ende Juni wurden diese Äußerungen veröffentlicht. Jedoch zeigte die Bilanz der <strong>GKV</strong> ein ganz anderes Bild. Denn mit einem Überschuss von 1,4 Milliarden Euro im Jahr 2008 wurde einen deutlich höheren Umsatz erzielt als vorerst prognostiziert. Bereits im ersten Quartal 2009 verzeichneten die gesetzlichen Krankenkassen ein Plus von 1,1 Milliarden Euro. Trotz dessen bleibt der deutsche Kassenverband skeptisch. Laut Doris Pfeiffer, Vorsitzende des Verbandes, liegt eine Unterdeckung des Gesundheitsfonds vor und der Überschuss würde sich auf vorgezogene Bundeszuschüsse stützen.<br />
Damit bezieht sich der Kassenverband auf das Steuerdarlehen, dass die<strong> GKV</strong> über den Gesundheitsfonds vom Bund erhält, um die Einnahmeausfälle aufgrund der anhaltenden Finanzkrise auszugleichen. Doch Pfeiffer ist der Überzeugung, dass es lediglich eine Verschiebung finanzieller Lasten für die Zukunft sei. Das Bundesumweltministerium wies dies allerdings zurück.</p>
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