Die Medienberichte über Datenmissbrauch bei Kreditkarten vermehren sich und Kunden werden immer skeptischer. Das ergab nun auch eine aktuelle Studie des Forsa-Institutes im Auftrag der Versicherungsgesellschaft CosmosDirekt.
Laut der Analyse zahlen insgesamt 78 % der 1.006 Befragten über 18 Jahren regelmäßig mit einer Kreditkarte. Doch 31 % sind bereits um die Sicherheit besorgt.
Aber es scheint als würde zwar genug über den Datenklau und Kartenmissbrauch berichtet werden, aber weniger über die Aufklärung und wie man sich davor schützen kann. Denn 69 % aller Umfrageteilnehmer haben zwar bereits von einer neuen Haftungsregelung, die seit dem 01.11.09 besteht, gehört, allerdings wissen zwei Drittel nicht, wann der Schaden übernommen wird und wann nicht.

CosmosDirekt
Nach der neuen Regelung müssen Kunden bei Kreditkartenverlust einen Schaden von 150 Euro selbst tragen, ganz gleich ob selbstverschuldet oder nicht. Verliert der Bankkunde seine Karte fahrlässig, kann es passieren, dass dieser selbst aufkommen muss. Der so genannte Anscheinsbeweis besteht dann, wenn beispielsweise der Dieb die richtige Transaktionsnummer verwendet. In diesem Fall muss der Kunde für seinen Schaden selbst aufkommen. Darum sollte die Pin nie im Geldbeutel mitgenommen werden.
Jedoch wie man sich für Kartenmißbrauch und Datenklau wirklich schützen kann, dafür gibt es bis jetzt noch keine Komplettlösung.


Di, Dez 22, 2009
Kreditkarten