Derzeit ist vor allem die gesetzliche Krankenversicherung im Spektrum der Öffentlichkeit. Grund hierfür liegt an der geplanten Kopfpauschale und die seit kurzem erhobenen Zusatzbeiträge. Dadurch wohl etwas in den Hintergrund geraten ist der Ärger den die Privatversicherten mit sich tragen. Denn die Zahl der Beschwerden über höhere Beiträge steigt, so der Ombusrat der privaten Krankenversicherung. Alleine 2009 kletterte die Zahl auf 10 % auf nun mehr 5000 Beschwerden. Somit haben sich seit 2004 die Klagen über zu höhere Beiträge verdoppelt.
Doch es scheint in Zukunft noch schlimmer zu werden, dass hat nun eine noch nicht veröffentlichte Studie des Berliner IGES Institutes erfasst. Die Analyse bezweifelt, dass es zukünftig einen besseren Schutz vor Beitragerhöhungen bei privaten Krankenkassen geben wird. Denn schaut man sich Statistiken der Ausgaben zwischen 1998 und 2008, dann sind die Ausgaben pro Privatversicherten um 49 Prozent gestiegen, bei gesetzlich Versicherten liegt der Satz lediglich bei 31 Prozent. Hinzu kommt, dass die Privatkrankenkassen gesetzlich verpflichtet sind die Beiträge zu erhöhen, wenn die kalkulierten Kosten 10 % übersteigen.


Di, Feb 23, 2010
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