Vor rund 60 Jahren erblickte die Kreditkarte die Welt und heute ist sie eines der beliebtesten Zahlungsmittel, das ergab auch der E-Retail Report 2009 der deutschen Card Services, der auf einer Auswertung von 7,5 Millionen E-Retail Kaufvorgängen zwischen Oktober 2007 und November 2009 beruht. Insgesamt drei von vier Transaktionen werden mit der Kreditkarte bezahlt. Das wiederum belegt, dass die Plastikkarte als Zahlungsmittel in der heutigen Gesellschaft zu einem unverzichtbaren Accessoires im Portmonee geworden ist. Doch möchte man auf Visa und MasterCard zurückgreifen, braucht man zunächst eine Bonität. Denn in der Regel ist eine Karte auch ein Kredit. Aber inzwischen gibt es auf dem Markt die Prepaid Variante mit der keine Bonität vorausgesetzt wird. Sie funktioniert auf Guthabenbasis und gleichzeitig ist somit keine Überschuldung möglich. Das bedeutet die Prepaid Kreditkarte muss aufgeladen werden, damit man mit ihr bezahlen kann, ist das Guthaben verbraucht ist die Zahlung ebenso nicht mehr möglich. Dafür muss der Kreditkartenanbieter eine Jahresgebühr für die Nutzung der Prepaid Karte zahlen, die in der Regel zwischen 19,00 Euro und 39,00 Euro liegt. Manche Anbieter schenken ihren Kunden auch eine Guthabenverzinsung an. Wenn man sich für die Prepaidvariante entscheidet, sollte man zunächst einen Vergleich starten. Denn die Vielfalt bringt gleichzeitig auch Unterschiede in den Konditionen.


Mo, Mrz 8, 2010
Kreditkarten