Defekte Karten nicht mit Klebeband abkleben

Do, Jan 7, 2010

Kreditkarten

Mit rund 30 Millionen Kredit- und Girokarten kann man seit einiger Zeit einfach nicht mehr bezahlen. Grund dafür ist ein Software Fehler im Chip der Karte und vor allem Sparkassenkunden sind davon betroffen. Inzwischen wird wie besessen versucht den Fehler zu beheben ohne dabei die Karten austauschen zu müssen. In dessen haben Kreditkartenbesitzer und der Einzelhandel ein Lösung gefunden die Karten auszutricksen. Sie kleben den Chip einfach mit Tesa ab. Damit ist für das Lesegerät der Chip nicht vorhanden und verwendet dafür dann den Magnetstreifen, der von der Softwarepanne nicht betroffen ist.

Doch die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt vor dem Trick, denn er kann teuer für Kunden werden. Grund ist laut der Verbraucherzentrale, dass Kunden mit dem Abkleben des Chips eigentlich einen Kartenmissbrauch durchführt. Manipuliert während dieser Zeit wirklich ein Krimineller die Kreditkarte, kann die Bank behaupten, dass der Kunde in diesem Fall selbstverschuldet gehandelt habe, der dieser bereits selbst das System ausgetrickst hat. Des weiteren kann es passieren, dass wenn der Klebestreifen entfernt gleichzeitig der Chip beschädigt wird und für diese Kosten müssen Kunden selbst aufkommen. Daher rät die Verbraucherzentrale von diesem Trick ab. Wenn es allerdings ein Mitarbeiter im Einzelhandel mache und dabei würde die Karte beschädigt, ist es nicht schuld der Kartenbesitzer.

Bildquelle:©claudia hautumm/pixelio

,

Einen Kommentar hinterlassen