Vertrauen in Banken sinkt

Fr, Sep 4, 2009

Geldanlage

Laut Faktenkontor, einer Beratungsgesellschaft für Unternehmens- und Vertriebskommunikation ist das Vertrauen der Verbraucher gegenüber Banken gesunken. Insgesamt 1000 Bundesbürger nahmen an der Umfragestudie teil.  So hat fast jeder zweite Bankkunde weniger Vertrauen in sein Kreditinstitut und auch in die angebotenen Finanzprodukte, allerdings ist dies auch unter anderem auf die Finanzkrise zurückzuführen. Jedoch wechselte nur jeder sechste Kunde aus Unzufriedenheit seinen Berater. Doch diese wächst, dass geht aus der Studie hervor. Inzwischen sind 60% der geschädigten Anleger der Meinung, dass trotz Wirtschaftskrise die Banken nicht aus den finanziellen Miseren gelernt haben. Insbesondere Anleger über 55 Jahren weisen wenig Vertrauen in Banken auf. Grund dafür ist, dass fast jeder dritte Deutsche aufgrund der Wirtschaftskrise finanziell geschädigt wurde. Zu diesen gehören rund 40% der über 55 Jährigen.

Nur 16% der Befragten fühlt sich nach diesem Debakel besser von der Bank beraten und nur 13% bestätigten, dass sie nun besser über die Risiken hingewiesen werden. „Besonders in der derzeitigen angespannten Lage ist es aber wichtig, sich mit Kundennöten und -wünschen intensiv auseinander zu setzen und diese in der Kommunikation authentisch aufzugreifen“, so Jörg Fortmann, führender Gesellschafter bei Faktenkontor.

Doch gerade stetig sinkende Zinsen bei Geldanlagen, besonders beim Tagesgeld, wecken erneut Unmut bei Anleger aus.

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