Wirtschaftskrise und Finanzprobleme einiger europäischer Länder sorgen seit Wochen an der Börse für ein angespanntes Verhältnis. Hinzu kommt, dass die europäische Zentralbank seit Monaten den Leitzins rapide heruntergeschraubt hat. All das führt dazu, dass Zinsen niedrig sind und gleichzeitig viele Anlageprodukte nicht mehr überschwänglich viel Rendite bringen. Daher raten auch immer mehr Banken zu so genannten Kombiprodukten, die in der Regel sichere Anlage mit Versicherungs- oder Bankprodukten kombinieren.
Nun aber weist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz darauf hin, dass Kombiprodukte nicht nur teuer für Kunden, sondern auch ein hohes Risiko mitbringen können. Denn zwar bietet die Bank Sicherheit in Form von unter anderem Festgeld an, jedoch werden diese wiederum mit teuren Anlageprodukten kombiniert, die in der Regel dann noch hohe Abschlusskosten beinhalten, so die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Außerdem kritisiert die Verbraucherzentrale, dass häufig in den Kombianlagen ebenso Investmentfonds stecken, die dann auch ein erhöhtes Risiko mitbringen. Daher gilt der Grundsatz, je höher der Zinssatz, um so höher auch das Risiko. Daher rät die Verbraucherzentrale, dass der Anlagebetrag möglichst auf unterschiedliche Laufzeiten verteilt werden sollte, um so eine größere Flexibilität zu erreichen. Zudem stehen Kunden bei der Beratung der Geldanlagestrategie in allen 16 Bundesländern die Verbraucherzentralen unabhängig zur Verfügung.


Fr, Mrz 5, 2010
Geldanlage