Immer mehr geraten Banken aufgrund ihrer undurchsichtigen Transparenz unter Druck. Nun wollen sie aber dem entgegenwirken und eine Art Beipackzettel für Finanzprodukte schaffen, die es möglich machen soll, dass Verbraucher besser vergleichen können. In wenigen Wochen bereits soll ein erstes Infoblatt für Geldanlagen präsentiert werden. Laut einem Sprecher des Bundesverband soll der Termin auf März festgesetzt sein. Für Verbraucherministerin Ilse Aigner sind die Pläne der deutschen Banken ein Schritt in die richtige Richtung. Damit würde erreicht werden, dass Kunden besser die Angebote verschiedener Anbieter vergleichen können. Das schafft wiederum mehr Transparenz. Beinhaltet sein sollen unter anderem Laufzeit, Risiken sowie Rendite der jeweiligen Produkte und das auch für den Laien verständlich geschrieben. Dazu hatte die Verbraucherministerin bereits eine Mustervorlage entwickelt. Aber nicht nur in Deutschland wird es womöglich den Beipackzettel für Finanzprodukte geben. Brüssel arbeitet bereits ebenso an einer besseren Informationen für Kunden im Finanzsektor.
Können sich deutsche Banken allerdings nicht auf freiwilliger Basis auf ein einheitliches Konzept einigen, wird eine gesetzliche Reglung dafür in Kraft treten.


Mi, Feb 17, 2010
Geldanlage