Acht Jahre nach der Fusion mit Time Warner steigt AOL wieder in das Börsengeschäft ein, gerade mal einen Tag nach dem die Hochzeit des Jahrhunderts geplatzt war. Grund ist wohl der Verlust, den AOL durch den Zusammenschluss erzielte, man kann dies je nach Medienbericht auch umgekehrt sehen. Seit April diesen Jahres versuchte der Ex-Manager von Google, Tim Amstrong, AOL wieder in die schwarzen Zahlen zu bewegen. Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1983 und ermöglichte es über Telefonanwahl Verbindungen zum Internet herzustellen. Dann fusionierte der Internetkonzern im Jahr 2001 mit dem Medienmogul Time Warner. Zu diesem Zeitpunkt sprachen sowohl der damalige AOL-Chef Steve Case wie auch Präsident von Time Warner, Richard Parson, von einem historischen Moment. Doch dann kam die US-Wirtschaftskrise und Time Warner verzeichnete hohe wirtschaftliche Verluste und auch AOL litt darunter. Noch 2002 hatte das Unternehmen 26,7 Millionen Kunden, heute sind es 5,7 Millionen, die AOL nutzen.
Aber auch der Börsdenstart verlief nicht positiv für den Internetkonzern. Denn im Vormittagshandel sank die AOL Aktie um 2,8 % auf 23 Dollar. Hingegen steigen die Time Warner um 3,8 Prozent auf 30,34 USD.
Bildquelle: Daniel Gast/pixelio@


Fr, Dez 11, 2009
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