Die so genannte Drei-Wege-Finanzierung ist eine recht neue Art sich einen Neu- oder Gebrauchtwagen über eine Bank beziehungsweise über das jeweilige Autohaus oder Hersteller finanzieren zu lassen. Der Name leitet sich aus den drei Komponenten des Kredites ab. Zum einen besteht diese aus einer Anzahlung, zum einen aus einer monatlichen Rate und zum letzten aus einer Schlussrate.
Vorteilhaft hierbei ist die Flexibilität für den Kreditnehmer, aber eine gute Planung setzt die Drei-Wege-Finanzierung voraus. Denn zwar können die monatlichen Raten sehr niedrig gestaltet werden, das aber macht sich dann bei der Höhe der Schlussfinanzierung bemerkbar. Je höher die Schlussrate ausfällt, um so wahrscheinlicher ist es sie nicht komplett zurückzahlen zu können oder um so länger fällt die Nachfinanzierung der Schlussrate aus, die dann wiederum auch mit Zinsen und Raten verbunden sind.
Die flexible Finanzierung bietet, wie bereits angesprochen, zudem dem Kreditnehmer die Möglichkeit die Schlussrate auch in Form eines Kredites zu tilgen oder dieser gibt das Fahrzeug dann wieder zurück. Jedoch darf das Fahrzeug keine größeren Mängel aufweisen, das das in manchen Fällen mit einer Nachzahlung verbunden ist oder auch mit einer Wertminderung des Fahrzeuges.
Genau diese Vor- und Nachteile sollten genau abgewogen werden. Wer Flexibilität bei der Finanzierung möchte, für diese Kreditnehmer ist eine Drei-Wege-Finanzierung passend. Sicherheit und einen eventuellen Rabatt beim Kauf eines Fahrzeuges bekommt man hingegen bei einem klassischen Kredit. Aber auch hier sollte insbesondere in Sachen Gebühren und Zinsen verglichen werden.
Bildquelle:©andreas Liebhart/pixelio


Mi, Dez 30, 2009
Finanzierung