Vorsicht ist geboten bei Baufinanzierungen, denn eine Zusage des Banksachbearbeiters ist nicht unbedingt verbindlich. Die endgültige Entscheidung über den Kredit trifft die Bankzentrale, so kann es jederzeit zu einer Absage kommen und der Bauherr steht ohne Geld da. Denn die Banker der Zentrale haben keinen persönlichen Kontakt zum Antragsteller und sehen nur die Antragspapiere, so zählen bei diesen nur die Fakten und nicht das Engagement des Bauherren. Bei einer Antragsablehnung ist dann auch kaum noch Spielraum für Verhandlungen, die Sachbearbeiter reichen in den seltensten Fällen die Papiere ein zweites mal ein.
Ebenso kann ein überraschender Zinsaufschlag kurz vor der Auszahlung der Kreditsumme den Bauherren treffen. So kurzfristig vor der Auszahlung wird dies in den meisten Fällen vom Kunden hingenommen, denn sich dann nochmals nach einer anderen Bank umzusehen ist für die Bauherren unmöglich. Da in diesem Stadium schon häufig die Bauphase begonnen hat und eine Verzögerung enorme Kosten verursacht die nicht in die Finanzierung einberechnet sind.
Als Kunde sollte man schon im Vorfeld einige Punkte festlegen die man möglichst mit in den Vertrag nimmt, auch sind Zinsaufschläge ein Grund die Bank zu wechseln. In solchen Fällen sollte man sich eine Rechtsberatung mit ins Boot holen, denn schließlich verdient die Bank an den Krediten und der Kunde bezahlt.


Sa, Nov 14, 2009
Baufinanzierung